Liedtexte

Album "Quadratur der Zeit"

 

Fabrik

 

bis auf den Feinstaub ist alles schön

wir können uns zu jedem Zeitpunkt sehn

verbring oft Tag und Nacht zusammen

in der Fabrik von nebenan

mehr als ein Treffpunkt mehr als ein Heim

hier kehren wir fast täglich aus und ein

verbring oft Tag und Nacht zusammen

in der Fabrik von nebenan

man lernt fast immer jemanden kennen

egal was läuft der Ort ist das Event

verbring oft Tag und Nacht zusammen

in der Fabrik von nebenan

möchten uns schützen vorm grauen Tag

vergeuden Münzen im bunten Automat

verbring oft Tag und Nacht zusammen

in der Fabrik von neben

bis auf den Feinstaub ist alles schön

wir können uns zu jedem Zeitpunkt sehn

verbring oft Tag und Nacht zusammen

in der Fabrik von nebenan

mehr als ein Treffpunkt mehr als ein Heim

hier kehren wir fast täglich aus und ein

das gute ist wenn man in unsrer Ecke lebt

dass man nicht planen muss wohin man heute geht

verbring oft Tag und Nacht zusammen

in der Fabrik von nebenan

das gute ist wenn man in unsrer Ecke lebt

dass man nicht planen muss wohin man heute geht

verbring oft Tag und Nacht zusammen

in der Fabrik von nebenan

 

 

Monument

 

warum hadern warum all der Hass

warum jammern über Adernlass

suchst nach Fehlern doch nicht nach dem Grund

es ist geschehn du beklagst deinen Fund

ärgerst dich über den Moment

sehr ärgerlich die Zeit wie ein Monument

viele Ideen was hast du versäumt

musst nur verstehn dir fehlte nur ein falscher Freund

brauchst hier gar nicht erst zu tun als ob

dein Wimmern hart zerschellt im kalten Rauch

fühlst dich aufgebraucht mit einem Feind in deinem Kopf

Wie oft gabelt sich dein Labyrinth

aufgestapelt zu nem Chancenturm

ein viraler Wurm macht dich sturer als ein Kind

ärgerst dich über den Moment

sehr ärgerlich die Zeit wie ein Monument

viele Ideen was hast du versäumt

musst nur verstehn dir fehlte nur ein falscher Freund

 

 

Schwarz-weiß

 

fremd und doch weich

schenk dir das ein

wend dich im Kreis

das Leben ist schwarz das Leben ist weiß

fängst Wärme ein

lässt alles frei

denkst lässt gedeihen

das leben ist schwarz das leben ist weiß

kühl wie im Traum

spürst das Strahlen kaum

fühlst die Lust herbei

das Leben ist schwarz das Leben ist weiß

riechst nichts Süßes mehr

kriechst gebückt umher

siehst dass du als Fremder reist

das leben ist schwarz das leben ist weiß

 

 

Johanna

 

Freitagnacht der Bahnhof naht kein Bus der fährt

sie holt mich ab und raus aus dem

ereignislosen Tag zu ihr nach Haus

Zerkleinern Blüten und starren an die Wand

lauschen den Mythen lehn aneinander an

ohne zu küssen und schlafen wieder ein

es hat mal wieder einfach nicht sollen sein

wie so oft ein neuer Morgen wie so oft ein Traum gestorben

wieder mal kommt der Gedanke wieder mal nur fast

die neue Chance verpasst

Zerkleinern Blüten und starren an die Wand

lauschen den Mythen lehnen aneinander an

ohne zu küssen und schlafen wieder ein

es hat mal wieder einfach nicht sollen sein

wie gehabt lande ich im Unglück

wie gehabt kehr ich zurück anstatt

dass ich ihr sag was ich fühl

was ich sagen will ist eigentlich nur

because I wanna because I wanna be

with you Johanna cause you`re my evergreen

now and forever until days go by

let`s be together never again go away

 

 

Publikum

 

der Wind pfeift eine alte Melodie

dringt durch den Lüftungsschacht hinein ins Haus

die Sonne wirft Licht in die Galerie

als ginge bald ein großer Vorhang auf

von draußen hallt es vehement hallo

das Publikum am Fenster fiebert still

wir alle sind bloß Teile einer Show

und zählen langsam runter von zehn und die Uhr bleibt stehen

der Baum wirft seine Blätter einfach ab

als müsse es aus seiner Sicht so sein

dabei ist heut ein milder Junitag

und eigentlich wär jetzt erst Blütezeit

von draußen hallt es vehement hallo

das Publikum am Fenster fiebert still

wir alle sind bloß Teile einer Show

und zählen langsam runter von zehn und die Uhr bleibt stehen

 

 

Arsenal

 

der Tank ist beinah leer weiter weiter

der Weg im Nebelmeer weiter weiter

kein Meter weit zu sehn... weiter weiter

man könnte jetzt umdrehn weiter weiter voran

im Arsenal

ist es leer

scheiß egal

mehr schlecht als recht,

wenig Glanz,

und doch echt

mir ist es gleich

ich finds gut

und das reicht... und das reicht

du kommst kaum mehr veran... weiter weiter

doch denkst im Traum nicht dran... weiter weiter

die Kraftreserven eng weiter weiter

doch auf den Fersen ist... keiner keiner in Sicht

Im Arsenal

[...]

und das reicht... und das reicht

Ooohhh

 

 

Was auch kommt

 

es ist wenig geblieben vom einstigen Flair die Kneipen sind tot

die Vögel von damals sieht man heut nicht mehr denn kaum jemand bleibt hier wohn

wir kamen hier her für den nächstbesten Schritt aber niemals hier her zurück

nichts war bisher vergleichbar und wird’s wohl nie mehr sein

egal was kommt wird nicht einfach weil so vieles unvergessen bleibt

heut trauern wir um die verschwendete Zeit als jede Nacht Stimmung war

fast alle warn stramm doch wir waren zusammen und wurden bald wieder wach

wir kamen hier her für den nächstbesten Schritt aber niemals hier her zurück

nichts war bisher vergleichbar und wird’s wohl nie mehr sein

egal was kommt wird nicht einfach weil so vieles unvergessen bleibt

erinnerst du dich an die Nacht als du eingeschlafen warst

man dich eingeschlossen hat und dich erst am nächsten Tag hinterm Kneipentresen fand

nichts war bisher vergleichbar und wird’s wohl nie mehr sein

egal was kommt wird nicht einfach weil so vieles unvergessen bleibt

die gute Zeit die gute alte Zeit

 

 

Quadratur der Zeit

 

lass uns nicht auf altem bestehn

darauf bestehn nur die Barbaren

auch wenn wir Vergangenes gern sehn

sieh ein dass es nur Chancen warn

Geduld ist ein Schlüssel zum Licht

Erfahrung kommt von viel erfahrn

Beschuldig dein altes Ich nicht

nur weil es kein Hellseher war

was hat uns das hätte gequält

solch Fallhöhen schüchtern fast jeden ein

und wenn einem das falln nicht gefällt

wem fällt gleich der Königsweg ein

Geduld ist ein Schlüssel zum Licht

Erfahrung kommt von viel erfahrn

Beschuldig dein altes Ich nicht

nur weil es kein Hellseher war

 

 

Tanz einfach

 

alles vertraut unter Staub mit einer Schicht bedeckt

kaum zu erklären diese Sphären haben dich geprägt

du willst tanzen doch kennst keinen Schritt

willst Schritt halten und tanzt einfach mit

täglich neue Grenzen für sich probieren

du willst tanzen doch kennst keinen Schritt

willst Schritt halten und tanzt einfach mit

alles überdenken um sich zu versenken hier

heiße Magie Nostalgie aus deiner Seele spricht

Faszination Farben Formen überfordern dich

diese Gedanken und Vorgänge klauen

sie neu verpacken und sauber verstauen

sammeln von Momenten für hinterher

unbewusst hast du alles zersägt

Stück für Stück in dir selbst abgelegt

lauter offene Wunden und doch dein Glück gefunden hier

du willst tanzen doch kennst keinen Schritt

willst Schritt halten und tanzt einfach mit

täglich neue Grenzen für sich probieren

du willst tanzen doch kennst keinen Schritt

willst Schritt halten und tanzt einfach mit

alles überdenken, um sich zu versenken hier

 

 

Zurück

 

einmal werden wir uns wiedersehen zwecks Versöhnung uns umarm

wenn wir uns nicht im Wege stehn fängt die Sehnsucht wieder an

sie geht und kommt zurück von Zeit zu Zeit und Ort

sie macht die Welt verrückt sie zieht uns an und fort

erwart das Schicksal nicht mehr denn Schuld sind nur wir

wenn wir Geduld verliern

ein bisschen Abstand scheint mir Brauch doch brauch auch ich einen Zenit

so einfach geben wir nicht auf Zeit für Liebe ist nicht viel

sie geht und kommt zurück von Zeit zu Zeit und Ort

sie macht die Welt verrückt sie zieht uns an und fort

erwart das Schicksal nicht mehr denn Schuld sind nur wir

wenn wir Geduld verliern

 

 

 

Liedtexte

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